12-05-2025

Sondermaschinenbauer LHMT setzt erfolgreich auf Antriebslösungen von STÖBER.

Weil Nähe zählt

LHMT setzt erfolgreich auf Antriebs- und Automatisierungslösungen von STÖBER.

Die LHMT GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt Maschinen für die Leiterplattenindustrie – zum Beispiel für das Platinen-Handling, zum Besäumen oder Ritzen. Für eine schnelle, dynamische und hochgenaue Handhabung sowie Bearbeitung setzt der Sondermaschinenbauer auf verschiedene Antriebe und Antriebsregler von STÖBER. Damit bietet LHMT seinen Kunden Anlagen mit einer hohen Performance. Überzeugt ist der Maschinenbauer zudem vom Know-how, von der räumlichen Nähe und den damit verbundenen schnellen Reaktionszeiten von STÖBER.

Pforzheim, 20.05.2025 – „Leiterplatten werden immer sensibler und komplexer“, sagt Knut Handte, Konstruktionsleiter bei der LHMT GmbH in Neuhausen im Enzkreis. „Nicht nur die Materialien unterscheiden sich, auch die Stärken variieren zwischen wenigen Zehnteln bis zu Dicken von sechs Millimetern. Sie können leicht und flexibel sein, aber auch schwer, etwa weil der Kupferanteil sehr hoch ist. Auch die Anzahl der Bohrungen ist ganz verschieden. Damit müssen unsere Anlagen umgehen können.“

LHMT steht für Leiterplatten, Handling, Montage, Technologies. Das innovative Unternehmen ist eine hundertprozentige Schwester der Schmoll Maschinen GmbH im hessischen Rödermark bei Offenbach, einem weltweit führenden Hersteller von Hochpräzisions­maschinen für die Leiter­platten­industrie. „In Neuhausen entwickelt und baut unser Team aus knapp 20 Mitarbeitenden Geräte und Maschinen jeder Art für die Leiter­platten­industrie“, sagt Knut Handte. „Dazu gehören hoch­spezialisierte Anlagen für das Platinen-Handling oder zum Besäumen. Durch das Besäumen der Nutzen, einer fertigungs­technischen Einheit aus Leiterplatten und Abbruch­rand, entsteht eine passgenaue und profilierte Außenkante zum Schutz von Mensch und Maschine.“ Der Sondermaschinenbauer bietet zudem kunden­orientierte Lösungen für automatisierte Industrieprozesse. „Dabei binden wir Roboter­automation, Bildverarbeitung und das Handling empfindlicher Oberflächen auch in komplexe Abläufe mit ein“, ergänzt Fabian Pfrommer. Er ist Serviceleiter bei LHMT und für die Software­entwicklung verantwortlich. „Dazu kommen Dienstleistungen und ein umfassender Service – von der Inbetriebnahme im Kundenauftrag entwickelter sowie gefertigter Maschinen und Anlagen bis zur Reparatur und Wartung.“ Das Unternehmen unterstützt seine Kunden, sich am Markt behaupten und ihren Vorsprung weiter ausbauen zu können.

Der Hauptabsatzmarkt liegt in Zentraleuropa, dazu kommen Asien, USA und Kanada. Aktuell gehen die Maschinen überwiegend an Kunden aus der Medizin­branche, während der Umsatz in der Automotive-Industrie insbesondere in Deutschland rückläufig ist.

Antriebstechnik für höchste Performance

LHMT fertigt vieles inhouse, unter anderem bearbeitet das Team die Aluminiumplatten für die Anlagen und stellt die Achsen her. Blech-, Stahl- und Drehteile oder auch Führungs­schienen kommen von ausgewählten Zulieferern – genauso wie die Antriebstechnik. Diese liefert die STÖBER Antriebstechnik GmbH + Co. KG aus dem nur wenige Kilometer entfernten Pforzheim.

„In einer Fachzeitschrift wurde ich auf den Hohlwellenmotor von STÖBER aufmerksam“, erinnert sich Knut Handte an den ersten Kontakt. Das war 2018. „Wir hatten in unserer mehrachsigen Be- und Entladeeinheit für das Handling eine Kugelrollspindel mit einer angetriebenen Mutter verbaut. Mit dem Hohlwellen­motor konnten wir den kompletten Riemen­trieb sowie die Lagerung der Mutter ersetzen.“ STÖBER lieferte nicht nur, der Antriebs­spezialist unterstützte zudem bei der Auslegung und Inbetrieb­nahme. Die räumliche Nähe und die sehr gute Zusammen­arbeit waren für LHMT Anlass für weitere Projekte. Denn es galt, das komplette Anlagen­spektrum auf ein Baukastensystem umzustellen, um den Anforderungen an Liefer­zeiten und Investitions­kosten der Kunden gerecht zu werden. „In fast allen Anlagen sind unsere Servowinkel- oder Planeten­getriebe mit Synchron-Servomotoren sowie unterschiedliche Antriebsregler verbaut“, sagt STÖBER Vertriebs­mitarbeiter Guido Wittenauer, der LHMT seit der ersten Stunde betreut.

In der Fertigungshalle ist eine Besäummaschine aufgebaut, die kurz vor der Auslieferung steht. „Beim Besäumen werden mit einem Fräser zum Beispiel verpresste Multilayer­platten auf Maß zurückgeschnitten. Damit erreichen unsere Kunden gleichzeitig gratfreie Kanten und so wertigere Platinen – bevor sie weiteren Bearbeitungs­schritten wie dem Ritzen zugeführt werden“, erklärt Handte. Daneben befindet sich eine mehrachsige Be- und Entlade­einheit, die die unbesäumten Platinen automatisch über einen Ladungs­träger aufnimmt. „Über einen Roboter an der Besäummaschine können wir die Anlagen verketten“, erläutert Fabian Pfrommer. „Bei beiden Maschinen geht es vor allem um Dynamik und Geschwindigkeit – beim Besäumen zudem um Präzision.“

Überzeugende Unterstützung

Für die Schwenkeinheit an der Belademaschine war anfangs ein Winkel­getriebemotor eines anderen Anbieters verbaut. Um die Effizienz zu steigern und platzsparender bauen zu können, lieferte STÖBER Servowinkel­getriebe der Baureihe KS mit Synchron-Servomotoren der Baureihe EZ. Diese kompakte Einheit bietet ideale Einbaumaße und eine hohe Leistungsdichte. „Durch ihre robuste Lagerungstechnik und die hochwertige Verzahnungs­technologie sind Getriebe dieser Baureihe extrem belastbar und kippstabil“, erläutert Wittenauer. „Der Einsatz im Dauerbetrieb ist problemlos möglich – selbst auf hohem Drehzahlniveau.“ Eines der wichtigsten Merkmale der Baureihe KS ist ihre sehr hohe Verdrehsteifigkeit. Und durch ihre Lagerstelle am Getriebeabtrieb konnte diese an der Anlage entfallen.

STÖBER unterstützte zudem bei der Auslegung. „Die intensive Zusammen­arbeit überzeugte uns, Servoantriebe des Antriebsspezialisten in den Anlagen einzusetzen“, sagt Handte. „Für ein Zweiachs-System konnten wir schließlich den kompakten Stand-Alone-Regler SC6 als Doppelmodul für bis zu zwei Antriebsachsen verbauen“, ergänzt Wittenauer.

Um in den Be- und Entladeanlagen die Nutzen in die sogenannten Schlitzbretter einzufädeln oder abzuholen, erweiterte LHMT diese um eine weitere Servo- sowie um eine Kippachse. Auch hier unterstützte STÖBER bei der Auslegung und Umsetzung. Handte: „2021 konnten wir eine komplette Bearbeitungsanlage mit Antriebsreglern sowie Antrieben von STÖBER projektieren, bauen und in Betrieb nehmen.“

Hochdynamisch und flexibel

Bei der Besäummaschine sind in den x- und y-Achsen Linearantriebe eines Fremdanbieters im Einsatz, ebenso für die Drehachse und die 6,5-Kilowatt-starke Frässpindel. „Für die Regelung dieser Achsen lieferten wir Antriebsregler der Baureihe SI6“, sagt STÖBER Experte Wittenauer. „Damit Anwender mit der Maschine wirtschaftlich arbeiten können, sind Dynamik und Geschwindigkeit ganz wichtig.“ Je schneller die Prozesse sind, desto produktiver ist die Maschine. Der Faktor Zeit spielt für Kunden eine entscheidende Rolle, um wettbewerbsfähig zu sein. Die hoch­dynamischen Regler arbeiten auch bei anspruchsvollen Bewegungen. Integriert sind die Funktionen STO (Safe Torque Off) und SS1 (Safe Stopp 1). Diese sind unter anderem nach EN ISO 13849 zertifiziert und lassen sich ohne produktions­unter­brechende Funktions­tests nutzen. Konzipiert ist der 45 Millimeter schmale Antriebsregler als Anreihgerät. Wittenauer: „Ein einzelner SI6 kann bis zu zwei Achsen regeln. Dank des Anreih­konzepts lässt sich die Anzahl der anzusteuernden Achsen frei skalieren.“

In der z-Achse ist ein Kugel­gewindetrieb verbaut. Dafür lieferte STÖBER einen Synchron-Servomotor. „Seit 2024 bietet LHMT als Automatisierungs­komponente auch eine Einheit mit vier Fräs­spindeln an. Dafür lieferte STÖBER ebenfalls Antriebsregler der Baureihe SI6.

Eines führte zum anderen

„Über den Hohlwellenmotor für unsere Linearachse sind wir damals zu STÖBER gekommen“, resümiert Handte. „An dem Antriebs­spezialisten schätzen wir besonders die professionelle und schnelle Reaktionszeit. Dazu kommen die hochwertigen Antriebs­komponenten und -systeme, das tiefe Know-how und die Unterstützung der Programmierung sowie Inbetriebnahme und den umfangreichen Service.“

Bildunterschriften:

LHMT entwickelt seine Achsen selbst. Für die Regelung liefert STÖBER die Antriebsregler.
Bild 1: LHMT entwickelt seine Achsen selbst. Für die Regelung liefert STÖBER die Antriebsregler.
STÖBER lieferte die Baureihe SI6. Konzipiert sind die schmalen Antriebsregler als Anreihgeräte.
Bild 2: STÖBER lieferte die Baureihe SI6. Konzipiert sind die schmalen Antriebsregler als Anreihgeräte.
Mit Vakuumgreifern werden die Platinen in der Beladeanlage gehandhabt.
Bild 3: Mit Vakuumgreifern werden die Platinen in der Beladeanlage gehandhabt.
Die Besäummaschine: Mit einem Fräser werden zum Beispiel verpresste Multilayerplatten auf Maß zurückgeschnitten.
Bild 4: Die Besäummaschine: Mit einem Fräser werden zum Beispiel verpresste Multilayerplatten auf Maß zurückgeschnitten.
Fabian Pfrommer: „Bei den Maschinen geht es vor allem um Dynamik, Geschwindigkeit und Präzision.“
Bild 5: Fabian Pfrommer: „Bei den Maschinen geht es vor allem um Dynamik, Geschwindigkeit und Präzision.“
Knut Handte, Konstruktionsleiter bei LHMT (li.) und Guido Wittenauer von STÖBER.
Bild 6: Knut Handte, Konstruktionsleiter bei LHMT (li.) und Guido Wittenauer von STÖBER.

Bildnachweis: STÖBER Antriebstechnik GmbH + Co. KG

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Die STÖBER Antriebstechnik entwickelt und produziert passgenaue, hoch­effiziente antriebstechnische Komponenten und Systeme aus Getriebe, Motoren, Zahnstangen und Antriebsreglern für individuelle Lösungen. Zum Einsatz kommen diese in unterschiedlichen Branchen, unter anderem in Automation und Robotik, Kunststoff-, Verpackungs- und Werkzeug­maschinen. STÖBER Antriebstechnik ist mit 14 Standorten und 80 Service-Partnern in über 40 Ländern präsent. Neben dem Hauptsitz in Pforzheim/ Deutschland befinden sich in Ungarn und USA eigene Produktionsstätten. Aktuell beschäftigt das Familienunternehmen rund 1.000 Mitarbeitende weltweit.

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